Seltene Infektionen vor der Geburt: höheres Autismusrisiko für die Betroffenen, aber nur ein winziger Teil aller Fälle
Ein Team des Karolinska Institutet hat die Daten von 3,7 Millionen in Schweden geborenen Menschen ausgewertet. Die Studie liefert ein starkes Argument für Impfschutz vor der Schwangerschaft und räumt zugleich mit einer verkürzten Schlagzeile auf.
Auf einen Blick
- Ausgewertet wurden 3.666.002 Menschen, die zwischen 1987 und 2021 in Schweden geboren wurden. 975 von ihnen hatten eine angeborene TORCH-Infektion.
- Kinder mit einer solchen Infektion erhielten etwa dreimal so häufig eine Autismus-Diagnose und gut siebenmal so häufig die Diagnose einer intellektuellen Beeinträchtigung.
- Der Zusammenhang blieb auch im Vergleich mit nicht infizierten Geschwistern bestehen. Gemeinsame familiäre Faktoren allein erklären ihn daher wahrscheinlich nicht.
- Am stärksten war der Zusammenhang bei Autismus, der zusammen mit einer intellektuellen Beeinträchtigung auftritt.
- Weil die Infektionen so selten sind, erklären sie nach der Modellrechnung der Forschenden nur rund 0,034 Prozent aller Autismusdiagnosen in Schweden. Über die Ursachen von Autismus im Allgemeinen sagt die Studie daher wenig. Sie stützt aber klar die Impfung gegen Röteln.
Was sind TORCH-Infektionen?
Die meisten Infektionen in der Schwangerschaft erreichen das ungeborene Kind nicht. Einige Erreger können jedoch über die Plazenta auf das Kind übergehen. Fachleute fassen die wichtigsten unter dem Kürzel TORCH zusammen. Gelangt einer dieser Erreger zum Kind, spricht man von einer angeborenen oder kongenitalen Infektion.
T wie Toxoplasmose
Ein Parasit, der unter anderem über rohes Fleisch oder Katzenkot übertragen werden kann.
O wie „Others“
Weitere Erreger, zum Beispiel Syphilis.
R wie Röteln
Eine Viruserkrankung, gegen die es seit Jahrzehnten eine wirksame Impfung gibt, in Deutschland als Teil der MMR-Impfung.
C wie Cytomegalievirus (CMV)
Ein weit verbreitetes Virus, das vor allem über Speichel und Urin kleiner Kinder übertragen wird. Einen Impfstoff gibt es bisher nicht.
H wie Herpes simplex
Herpesviren, die vor allem rund um die Geburt übertragen werden können.
Warum das wichtig ist
Dass diese Infektionen die Entwicklung des Kindes beeinträchtigen können, ist lange bekannt. Wie stark der Zusammenhang mit Autismus ist, war bisher unklar.
So wurde die Studie durchgeführt
Das Forschungsteam um den Erstautor Hugo Sjöqvist vom Karolinska Institutet in Stockholm nutzte schwedische Gesundheits-, Geburts- und Schulregister. Diese erfassen nahezu die gesamte Bevölkerung. Als angeborene TORCH-Infektion galt, was bei Neugeborenen ärztlich diagnostiziert und im Register vermerkt worden war.
Quelle: Sjöqvist, Dalman, Mataix-Cols, Gardner & Karlsson, JAMA Pediatrics, 2026
Der Geschwistervergleich ist der wichtigste methodische Baustein. Geschwister teilen einen Teil der Gene und meist auch das Elternhaus, die Lebensumstände und die Gesundheitsversorgung. Bleibt ein Zusammenhang auch innerhalb von Familien bestehen, spricht das dafür, dass er nicht nur durch solche gemeinsamen Faktoren entsteht. Bei Studien zu häufigen Infektionen beziehungsweise fieberhaften Erkrankungen in der Schwangerschaft war das oft anders: Dort verschwanden viele Zusammenhänge im Geschwistervergleich weitgehend.
Die Ergebnisse
Etwa dreifach häufiger eine Autismus-Diagnose
Kinder mit angeborener TORCH-Infektion erhielten im Beobachtungszeitraum etwa dreimal so häufig eine Autismus-Diagnose wie Kinder ohne Infektion. Im Geschwistervergleich war der Wert nahezu gleich. Fachlich wird das als Hazard Ratio angegeben: 3,10 in der Gesamtbevölkerung und 3,19 im Geschwistervergleich. Nach der Modellrechnung der Forschenden würde etwa jede fünfte Person mit registrierter angeborener TORCH-Infektion später eine Autismus-Diagnose erhalten.
Vor allem Autismus mit intellektueller Beeinträchtigung
Der Zusammenhang unterschied sich deutlich je nach Form. Für Autismus, der zusammen mit einer intellektuellen Beeinträchtigung auftritt, lag die Diagnoserate gut sechsfach höher (HR 6,23). Für Autismus ohne intellektuelle Beeinträchtigung war sie knapp doppelt so hoch (HR 1,97). Die Forschenden waren nach eigener Aussage überrascht, dass ein Zusammenhang auch in dieser zweiten Gruppe bestehen blieb.
Deutlich häufiger eine intellektuelle Beeinträchtigung
Für eine intellektuelle Beeinträchtigung insgesamt war die Diagnoserate gut siebenmal so hoch (HR 7,22), im Geschwistervergleich sogar noch höher. Je schwerer die Beeinträchtigung, desto stärker der Zusammenhang: Bei leichter intellektueller Beeinträchtigung war die Rate etwa dreifach erhöht, bei schwerer bis tiefgreifender laut Studienzusammenfassungen um mehr als das Zwanzigfache.
Wie stark war die Diagnoserate erhöht? Hazard Ratios (HR)
Werte aus der Gesamtbevölkerung. Eine HR von 1 bedeutet keinen Unterschied. Eine HR von 3 bedeutet eine etwa dreifache Diagnoserate im Zeitverlauf. Die Hazard Ratio ist nicht dasselbe wie das absolute Erkrankungsrisiko.
CMV als häufigster Erreger
Das Cytomegalievirus machte rund die Hälfte aller erfassten Fälle aus. Laut Studienzusammenfassungen war es für sich genommen ebenfalls deutlich mit Autismus und intellektueller Beeinträchtigung verbunden, auch im Geschwistervergleich. Röteln kamen in den jüngeren Geburtsjahrgängen kaum noch vor, weil die Infektion in Schweden seit Einführung der landesweiten Impfprogramme praktisch verschwunden ist.
Etwas niedrigere Schulnoten, kein klarer Zusammenhang mit ADHS
Auch Jugendliche mit angeborener Infektion, die weder eine Autismus-Diagnose noch eine intellektuelle Beeinträchtigung hatten, erhielten mit 16 Jahren im Mittel etwas niedrigere Schulnoten. Für ADHS zeigte sich in der Gesamtbevölkerung nur ein schwacher Zusammenhang, der im Geschwistervergleich verschwand. Für Zwangsstörungen fand sich kein durchgängiger Zusammenhang.
Erhöhte Diagnoserate und Anteil an allen Fällen – warum beides zählt: Bei Kindern mit angeborener TORCH-Infektion war die Diagnoserate deutlich erhöht. Weil solche Infektionen aber selten sind, spielen sie für die Gesamtzahl der Autismus-Diagnosen kaum eine Rolle. Nach der Modellrechnung der Forschenden entfallen in Schweden rund 1,2 Prozent der schweren intellektuellen Beeinträchtigungen, aber nur etwa 0,034 Prozent aller Autismusdiagnosen rechnerisch auf diese Infektionen. Das sind rund 3 von 10.000 Autismusdiagnosen.
Was die Studie für die Impfdebatte bedeutet
Über die Studie wurde unter Überschriften wie „Impfungen könnten helfen, Autismus zu verhindern“ berichtet, etwa von der Impfallianz Gavi am 1. Oktober 2026. Das ist in einem engen Sinn richtig, verkürzt aber leicht. Deshalb hier die Einordnung in drei Schritten.
Röteln: ein bekanntes Beispiel
Dass Röteln in der Schwangerschaft mit Autismus beim Kind zusammenhängen können, ist seit Jahrzehnten bekannt. Autistische Merkmale wurden schon früh bei Kindern mit angeborenen Röteln beschrieben. Die neue Studie bestätigt diesen Zusammenhang für TORCH-Infektionen insgesamt an einer sehr großen Gruppe. Die Autorenschaft betont, dass das Verschwinden der Röteln in Schweden zeigt, wie wichtig Impfprogramme gegen solche Infektionen sind.
CMV: Hoffnung auf einen künftigen Impfstoff
Im begleitenden Editorial in JAMA Pediatrics nennt der Kinder-Infektiologe Mark Schleiss von der University of Minnesota das Cytomegalievirus als wichtigstes Ziel für die Vorbeugung. Ein künftiger CMV-Impfstoff könnte nach seiner Einschätzung einen kleinen Teil der Autismusfälle verhindern. Das ist eine zuversichtliche Erwartung, kein Studienergebnis. Zugelassen ist ein solcher Impfstoff bisher nicht, das bestätigt auch die deutsche S2k-Leitlinie zur CMV-Infektion in der Schwangerschaft (AWMF, 2025). Bis dahin bleibt vor allem Hygiene in der Schwangerschaft.
Was die Studie nicht sagt
Die Studie zeigt nicht, dass Impfungen Autismus allgemein verhindern. Sie betrifft einen sehr kleinen Anteil von Fällen, bei denen eine seltene angeborene Infektion mit einem erhöhten Autismusrisiko verbunden war. Es handelt sich um eine Beobachtungsstudie: Sie zeigt einen starken Zusammenhang, ist aber kein experimenteller Ursachennachweis. Bei der großen Mehrheit autistischer Menschen spielen nach heutigem Forschungsstand vor allem genetische Faktoren eine Rolle. Umgekehrt löst die MMR-Impfung, die auch vor Röteln schützt, keinen Autismus aus. Das hat unter anderem eine dänische Registerstudie mit 657.461 Kindern bestätigt (Hviid und Kollegen, Annals of Internal Medicine, 2019). Die neue Studie stützt also die Röteln-Impfung, sie ist aber kein Beleg dafür, dass Autismus durch Impfungen „vermeidbar“ wäre.
Für Eltern autistischer Kinder: Diese Studie ist kein Grund für Schuldgefühle. Die untersuchten angeborenen Infektionen erklären nach der Modellrechnung nur etwa 0,034 Prozent aller Autismusdiagnosen. Und auch wo sie vorkam, haben Eltern sie in aller Regel weder bemerkt noch verhindern können, etwa bei CMV, gegen das es keine Impfung gibt.
Grenzen der Studie
- Nur erkannte Infektionen: Schweden untersucht Neugeborene nicht routinemäßig auf TORCH-Infektionen. Erfasst wurden daher vor allem Kinder mit deutlichen Krankheitszeichen. Infektionen ohne Symptome blieben meist unentdeckt.
- Wechselnde Erfassung: Die Verschlüsselung der Diagnosen hat sich über die Jahrzehnte verändert. Vor 1997 wurden Fälle möglicherweise seltener erfasst.
- Kleine Fallzahl: Mit 975 betroffenen Menschen sind vor allem die Werte aus dem Geschwistervergleich mit großer statistischer Unsicherheit verbunden.
- Beobachtung statt Experiment: Auch der Geschwistervergleich kann nicht jede andere Erklärung ausschließen, etwa Unterschiede in Frühgeburtlichkeit oder Behandlung.
- Keine Daten zur Behandlung: Ob eine frühe Behandlung, etwa bei CMV, das Risiko verändert, wurde nicht untersucht.
- Nicht alle Erreger: Andere Infektionen, die auf das ungeborene Kind übergehen können, etwa Zika oder SARS-CoV-2, waren nicht Teil der Studie.
Was bedeutet das für Familien?
Für die meisten Familien mit einem autistischen Kind ändert die Studie nichts. Wichtig ist sie vor allem für Menschen mit Kinderwunsch und für Schwangere. Die folgenden Hinweise sind eine redaktionelle Zusammenfassung und ersetzen keine Beratung in der Frauenarztpraxis.
- Röteln-Impfschutz vor der Schwangerschaft prüfen: Die Ständige Impfkommission empfiehlt Frauen im gebärfähigen Alter zwei dokumentierte Impfungen, in der Regel mit dem MMR-Impfstoff. Zwischen Impfung und Empfängnis soll mindestens ein Monat liegen. In der Schwangerschaft ist die MMR-Impfung kontraindiziert. Eine versehentliche Impfung in der Frühschwangerschaft ist laut Robert Koch-Institut aber kein Grund für einen Schwangerschaftsabbruch. Ein Blick in den Impfpass genügt oft.
- CMV durch Hygiene vorbeugen: Weil es keinen schützenden Impfstoff gibt, empfiehlt die deutsche S2k-Leitlinie Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen. Wer mit Kleinkindern zusammenlebt oder arbeitet, sollte sich nach dem Wickeln, Naseputzen oder Kontakt mit Speichel gründlich die Hände waschen und Besteck oder Trinkbecher nicht mit kleinen Kindern teilen.
- Über einen CMV-Test sprechen: Die Bestimmung des CMV-Status gehört in Deutschland nicht zur regulären Mutterschaftsvorsorge. Er wird meist als Selbstzahlerleistung angeboten, manche Krankenkassen erstatten ihn. Ob er sinnvoll ist, klären Sie am besten in der Frauenarztpraxis.
- Bei bekannter angeborener Infektion: Wurde bei Ihrem Kind eine angeborene Infektion festgestellt, sprechen Sie mit der Kinderarztpraxis über eine regelmäßige Entwicklungsbegleitung. Eine frühe Abklärung hilft, Unterstützung rechtzeitig zu beginnen, ganz gleich, ob später eine Autismus-Diagnose gestellt wird oder nicht.
Häufige Fragen
Was sind TORCH Infektionen?
TORCH ist ein Kürzel für Infektionen, die in der Schwangerschaft von der Mutter auf das ungeborene Kind übergehen können: Toxoplasmose, andere Erreger wie Syphilis (englisch Others), Röteln (Rubella), Cytomegalievirus (CMV) und Herpes simplex. Solche angeborenen Infektionen sind selten. In der schwedischen Studie betrafen sie etwa 2,5 von 10.000 Geburten, rund die Hälfte davon CMV.
Erhöhen Infektionen in der Schwangerschaft das Autismusrisiko?
Für die seltenen TORCH-Infektionen zeigt die schwedische Registerstudie von Sjöqvist und Kollegen (JAMA Pediatrics, 2026) einen deutlichen Zusammenhang: Betroffene Kinder erhielten etwa dreimal so häufig eine Autismus-Diagnose, auch im Vergleich mit ihren Geschwistern. Für häufige Infektionen beziehungsweise fieberhafte Erkrankungen in der Schwangerschaft sieht das anders aus. Dort verschwanden in früheren Studien viele Zusammenhänge weitgehend, sobald familiäre Faktoren berücksichtigt wurden.
Wie viele Autismusfälle gehen auf TORCH Infektionen zurück?
Sehr wenige. Nach der Modellrechnung der Forschenden entfallen in Schweden nur etwa 0,034 Prozent aller Autismusdiagnosen rechnerisch auf angeborene TORCH-Infektionen, also rund 3 von 10.000. Bei den betroffenen Kindern selbst war die Diagnoserate dagegen deutlich erhöht: Nach derselben Modellrechnung würde etwa jede fünfte Person mit registrierter angeborener TORCH-Infektion später eine Autismus-Diagnose erhalten.
Können Impfungen Autismus verhindern?
Nur in einem sehr engen Sinn. Die Röteln-Impfung verhindert angeborene Röteln und damit auch die seltenen Fälle, in denen diese Infektion zu Autismus beiträgt. Ein künftiger CMV-Impfstoff könnte nach Einschätzung des Editorials von Mark Schleiss einen weiteren kleinen Teil verhindern, zugelassen ist er aber noch nicht. Die untersuchten angeborenen TORCH-Infektionen erklären nach der Modellrechnung nur etwa 0,034 Prozent aller Autismusdiagnosen. Und die MMR-Impfung selbst löst keinen Autismus aus, wie unter anderem eine dänische Studie mit 657.461 Kindern zeigt (Hviid und Kollegen, Annals of Internal Medicine, 2019).
Wie schütze ich mich in der Schwangerschaft vor Röteln und CMV?
Gegen Röteln schützt die Impfung, die vor der Schwangerschaft abgeschlossen sein sollte: Für Frauen im gebärfähigen Alter werden zwei Impfungen empfohlen, mit mindestens einem Monat Abstand zur Empfängnis. Gegen CMV gibt es keinen schützenden Impfstoff, das bestätigt auch die deutsche S2k-Leitlinie (AWMF, 2025). Hier helfen vor allem Händewaschen nach dem Wickeln oder Kontakt mit Speichel kleiner Kinder und der Verzicht darauf, Besteck oder Becher mit Kleinkindern zu teilen. Die Bestimmung des CMV-Status gehört in Deutschland nicht zur regulären Mutterschaftsvorsorge und ist meist eine Selbstzahlerleistung.
Ist mein Kind autistisch, weil ich mich in der Schwangerschaft angesteckt habe?
Das lässt sich aus der Studie für den Einzelfall nicht ableiten. Die untersuchten angeborenen Infektionen erklären nach der Modellrechnung nur etwa 0,034 Prozent aller Autismusdiagnosen, nach heutigem Forschungsstand spielen vor allem genetische Faktoren eine Rolle. Selbst wenn eine angeborene Infektion bekannt ist, entwickeln die meisten betroffenen Kinder keinen Autismus. Wer Fragen zur Ursache hat, kann sie in einer Autismus-Ambulanz oder humangenetischen Beratung ansprechen. Schuldgefühle sind dabei fehl am Platz.
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Quellen
- Sjöqvist, H., Dalman, C., Mataix-Cols, D., Gardner, R. M. & Karlsson, H. (2026): Congenital TORCH Infections and Neurodevelopmental Outcomes. JAMA Pediatrics. Online erschienen am 21. September 2026. DOI: 10.1001/jamapediatrics.2026.4229.
- Schleiss, M. R. (2026): TORCH Infections in Pregnancy and Autism Spectrum Disorders. JAMA Pediatrics. Online erschienen am 21. September 2026. DOI: 10.1001/jamapediatrics.2026.4468.
- Karolinska Institutet (2026): Rare pregnancy infections linked to autism. Pressemitteilung vom 23. September 2026.
- Gavi, the Vaccine Alliance (2026): New research suggests vaccines could help prevent autism. VaccinesWork, 1. Oktober 2026.
- Hviid, A., Hansen, J. V., Frisch, M. & Melbye, M. (2019): Measles, Mumps, Rubella Vaccination and Autism: A Nationwide Cohort Study. Annals of Internal Medicine, 170(8), 513–520.
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und Robert Koch-Institut (2024): Erregersteckbrief Röteln. Stand März 2024.
- Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Viruskrankheiten u. a. (2025): S2k-Leitlinie Prävention, Diagnostik und Therapie der CMV-Infektion bei Schwangeren und der konnatalen CMV-Infektion bei Neugeborenen und Kindern. AWMF-Register 093-003, Stand April 2025, gültig bis November 2029.
- Robert Koch-Institut (2026): Informationen zur Röteln-Impfung und zu Impfungen in der Schwangerschaft. Online abgerufen im Oktober 2026.
Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag fasst eine wissenschaftliche Studie allgemein verständlich zusammen. Er ersetzt keine ärztliche Beratung, keine Impfberatung und keine Diagnose. Fragen zum Impfschutz und zu Untersuchungen in der Schwangerschaft klären Sie bitte mit Ihrer Haus- oder Frauenarztpraxis.
Stand: Oktober 2026 · autismus-ratgeber.de